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Im Interview: Ulrich Kreuzberger und Stefan Assies, Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Emmelshausen über den Bau der weltweit höchsten Windkraftanlage

„Die Firma K&S ist ein verlässlicher Partner bei Planung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen“

Frage: Die Verbandsgemeinde Emmelshausen hat bei diesem Projekt eng mit der Firma K&S Regenerative Energie zusammengearbeitet. Wie bewerten Sie diese Zusammenarbeit?

Assies: Die Zusammenarbeit mit der Firma K&S hat sehr gut und reibungslos geklappt. Wir haben das Unternehmen als verlässlichen Partner kennengelernt, von der Konzeption über die Planung bis zur Realisierung. Hier macht sich die langjährige Erfahrung bezahlt, die K&S in der Projektierung und im Betrieb von Windenergieanlagen besitzt. Mit Herrn Kreuzberger haben wir auch früher schon sehr gut zusammengearbeitet. Es gibt immer wieder Hürden zu überwinden. Aber da haben wir in der Firma K&S einen sehr kompetenten Partner, der diese stets meistert. 

Frage: Windenergieanlagen auf der Gemarkung von Emmelshausen gibt es seit 2004. Wie kam es zur Kooperation mit der Firma K&S?

Kreuzberger: Unser Unternehmen ist seit 1997  in der Branche tätig und am Markt etabliert. Wir suchen permanent geeignete Standorte, um ökologisch Strom zu erzeugen. So sind wir auf die Ortsgemeinde Bickenbach aufmerksam geworden, die im Jahr 2008 entsprechende Flächen ausgewiesen hat. Nach ersten Gesprächen und der Präsentation unserer Konzeption für die Erstellung und den Betrieb von Windenergieanlagen fand sich im Ortsgemeinderat schnell eine Mehrheit für die Zusammenarbeit mit unserer Firma K&S. Mittlerweile haben wir 14 Anlagen in Bickenbach und anderen Ortsteilen der Verbandsgemeinde Emmelshausen erfolgreich projektiert und umgesetzt.

Frage: Ein Projekt in der Größenordnung wie das höchste Windrad der Welt ist nur mit einer fundierten Planung realisierbar. Haben Sie in der Firma K&S einen kompetenten Partner gefunden?

Assies: Ich habe nie daran gezweifelt, dass Herr Kreuzberger und sein Team ein Projekt in dieser Dimension zuverlässig umsetzen können. Aus unserer gemeinsamen Erfahrung weiß ich, dass er nur Vorhaben angeht, die er sich auch zutraut. Früher hieß es immer 200 Meter sei die Grenze – dass diese Schallmauer jetzt so deutlich überwunden werden konnte, war schon beeindruckend. Auch die Tatsache, dass die Krantechnik ein solches Vorhaben überhaupt möglich macht, war für uns alle neu. Es ist ja ein Leuchtturmprojekt, das die Stromerzeugung durch Windkraft im wahrsten Wortsinn in neue Höhen bringt. Wir konnten uns auf die Firma K&S hundertprozentig verlassen. Aufgrund der fundierten Planung gab es in der Umsetzung keine Überraschungen. Während der Bauphase war Herr Kreuzberger sehr häufig vor Ort und hat darauf geachtet, dass alle Vorgaben eingehalten werden. Er stand immer in engem Kontakt mit den ausführenden Firmen.

Frage: Mussten Sie in Ihrer Kommune Überzeugungsarbeit für eine Windenergieanlage in dieser Größenordnung leisten? Und wie wurden Sie dabei von K&S unterstützt?

Assies: Es ist normal, dass im Vorfeld eines solchen Bauprojektes viele Abstimmungen nötig sind. Herr Kreuzberger hat mit allen Beteiligten das Gespräch gesucht, von den Genehmigungsbehörden über die örtlichen Entscheidungsträger bis zur Bevölkerung, die ja auch betroffen ist. Schließlich ist eine Windenergieanlage in dieser Dimension weithin sichtbar und verändert das Landschaftsbild. Bei allen vorbereitenden Maßnahmen hat die Firma K&S Regenerative Energie sehr sauber und lösungsorientiert gearbeitet und die erforderlichen Kontakte geknüpft, sodass wir als Kommune hier praktisch nicht gefordert waren. 

Frage: Sie haben die Bürger angesprochen – gab es von Seiten der Bewohner der Verbandsgemeinden zunächst Akzeptanzprobleme?

Assies: Wir haben im Flächennutzungsplan zahlreiche Flächen für Windenergieanlagen ausgewiesen. Inzwischen sind wir an einem Punkt angekommen, wo ein weiterer Ausbau nicht gewünscht wird. Dies wird die Politik natürlich bei der Regionalplanung berücksichtigen. Wenn ich an die Anfänge der Windkraft in unserer Region zurückdenke, gab es schon massiven Widerstand. Im Laufe der Zeit aber hat sich die Einstellung in großen Teilen der Bevölkerung geändert und man sieht neben den ökologischen auch die ökonomischen Aspekte, die direkt in der Kommune wirken.

Kreuzberger: Das ist in meinen Augen ein wichtiges Argument. Die Bürger in den Ortsgemeinden spüren, dass sie ganz konkret von der Windkraft profitieren. Denn jedes Jahr erzielt die Gemeinde aus den Anlagen erhebliche Pachterlöse, die wiederum in öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Gemeindehäuser, Spielplätze und vieles mehr investiert werden können. Hinzu kommen Gewerbesteuereinnahmen. Bei der Windkraft erlaubt der Gesetzgeber, dass wir als Betreiber bis zu 80 Prozent der Gewerbesteuer dort abführen, wo die Windenergieanlage steht. Lediglich 20 Prozent werden am Sitz unseres Unternehmens versteuert.

Frage: Sie denken also, dass dies zu einem Sinneswandel geführt haben könnte?

Assies: Der finanzielle Aspekt hat sicherlich auch eine Rolle gespielt. Speziell in der Gemeinde Hausbay, wo jetzt die weltweit höchste Windkraftanlage steht, gab es früher deutlichen Widerstand. Als dann sukzessive in den anderen Ortsgemeinden unserer Verbandsgemeinde Emmelshausen Windräder erstellt wurden, die von Hausbay aus sichtbar sind, haben sich die Bürger dort ebenfalls für Anlagen auf ihrer Gemarkung ausgesprochen. Herr Kreuzberger hat im Gemeinderat viel Aufklärungsarbeit geleistet und zu diesem Umdenken mit beigetragen. Zudem haben wir einen Solidarpakt geschnürt – das heißt: Auch die Ortsgemeinden, auf deren Gemarkung keine Windräder stehen, sind an den Pachteinnahmen beteiligt.

Frage: Wie viele Projekte haben Sie schon gemeinsam realisiert?

Kreuzberger: Wir arbeiten seit nunmehr 12 Jahren eng und partnerschaftlich mit der Verbandsgemeinde Emmelshausen zusammen. Aktuell stehen hier etwa 40 Windkraftanlagen mit Leistungen zwischen 1,5 und 3,3 Megawatt. Begonnen hat unsere Kooperation in der Ortsgemeinde Bickenbach. Dort haben wir 2008 die ersten Windräder errichtet und mittlerweile die Zusammenarbeit auf mehrere Gemeinden in der Region ausgeweitet.

Frage: Hat die Firma K&S die kommunalen Flächen für die Gemeinden optimal genutzt?

Assies: Wir haben einen gültigen Flächennutzungsplan, der die Standorte von Windkraftanlagen ausweist. In diesem Rahmen hat die Firma K&S bei der Planung auf eine sinnvolle und effektive Nutzung des Geländes geachtet. Unter Berücksichtigung der erforderlichen Abstandsflächen ist so ein Windpark entstanden, der die Belange des Naturschutzes ebenso berücksichtigt wie die der Betreiber. 

Frage: Das Thema Repowering von Altanlagen wird künftig auch eine Rolle spielen. Wäre dafür ebenfalls K&S der richtige Partner?   

Assies: Angesichts der positiven Erfahrungen würden wir auf jeden Fall die Optimierung älterer Anlagen mit der Firma K&S realisieren. Repowering bedeutet ja, dass die alte Windkraftanlage rückgebaut und an derselben Stelle ein neues Windrad mit wesentlich höherer Leistung errichtet wird. Herr Kreuzberger hat das nötige Know-how und ist unseres Erachtens der richtige Partner für diese Aufgabe.

Kreuzberger: Repowering ist grundsätzlich ein sehr interessantes Thema. Denn Anlagen mit neuer Technologie an bestehenden Standorten haben keine nachteiligen Auswirkungen auf die Landschaft, sie liefern aber aufgrund ihrer besseren Effizienz und Leistungsfähigkeit wesentlich höhere Stromerträge. Wir sprechen hier von einer bis zu 5 Mal größeren Leistung im Vergleich zu älteren Anlagen.
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